Allgemeine Geschäftsbedingungen

in-silico

Stand: 31. März 2012
1. Allgemeines
Für alle von in-silico erbrachten Leistungen gelten ausschließlich die nachstehenden Bedingungen. Abweichungen und ergänzende Nebenabreden bedürfen der Schriftform. Bei Nichteinhaltung der AGB durch den Kunden (Auftraggeber), insbesondere bei Zahlungsverzug, ist in-silico berechtigt, vorliegende Aufträge bis zur Erfüllung der Bedingungen ganz oder teilweise auszusetzen oder zu stornieren. Kunden im vertraglichen Sinne dieser AGB sind sowohl Privatkunden (Endverbraucher) als auch Geschäftskunden.
2. Vertragsabschluss
Die Angebote auf der Website sowie Anfragen Interessierter gelten als unverbindlich. Nach der Anfrage eines Interessenten (Kunden) wird in-silico ein schriftliches Angebot unterbreiten. Die Annahme des Angebotes gilt als Auftrag und wird der Kunde zum Auftraggeber im Sinne dieser AGB. in-silico bleibt es vorbehalten, diesen Auftrag anzunehmen. Eine Bestätigung des Auftrags durch in-silico erfolgt immer in schriftlicher Form und gilt dann erst als angenommen im Sinne dieser AGB. Bis zur Auftragsannahme hat der Kunde ein Widerspruchsrecht. Nach schriftlicher Auftragsannahme durch in-silico erlischt dieses.
3. Leistungen
Alle Leistungen von in-silico sind Dienstleistungen gemäß §611 BGB. Daraus resultierende Ansprüche auf Fehlerfreiheit oder ein besonderes Ergebnis sind ausdrücklich ausgeschlossen. in-silico verpflichtet sich, alle Aufträge nach bestem Wissen und Gewissen mit größter Sorgfalt auszuführen. Alle durch in-silico durchzuführenden Korrekturen deutschsprachiger Texte erfolgen nach den aktuellen amtlichen Rechtschreibregeln.
4. Auftragsabwicklung
Alle Aufträge an in-silico werden ausschließlich in elektronischer Form abgewickelt. Textkorrekturen werden in Word bearbeitet und nach Absprache mit dem Kunden entweder farbig im Dokument markiert oder im Nachverfolgungsmodus eingetragen. Bewerbungsunterlagen werden, je nach schriftlicher Vereinbarung, nach Erstellung als Word- oder PDF-Datei per E-Mail an den Kunden versandt. Bei Bearbeitungen nach Seitenzahl wird eine Normseite nach DIN zugrunde gelegt. Eine Normseite ist definiert als eine Seite mit 30 Zeilen mit jeweils maximal 60 Anschlägen inkl. Leerzeichen. Bei einer Auftragsabwicklung basierend auf Normseiten erhält der Kunde vor Übermittlung des Textes an in-silico eine Anleitung, wie der zu korrigierende Text entsprechend formatiert angeliefert werden muss. Alternativ kann die Normierung der Seiten auch durch in-silico durchgeführt werden. Hierfür wird eine Pauschale von 30 € in Rechnung gestellt, welche unabhängig von einer späteren Auftragserteilung an in-silico in zwei gleichen Raten (Anzahlung und Zahlung nach Fertigstellung der Seitennormierung) zu zahlen ist. Bei einer anschließenden Auftragserteilung an in-silico zur Bearbeitung des normierten Textes wird die zweite Rate nicht fällig. Statistische Analysen der vom Kunden angelieferten Daten werden nach Absprache formatiert an den Kunden geliefert.
5. Lieferung
Die fertig gestellten Unterlagen werden per E-Mail vor oder zum schriftlich vereinbarten Liefertermin an den Kunden übermittelt. Die Lieferung gilt als erfolgt, wenn die Dokumente nachweisbar an den Kunden abgeschickt wurden. Die elektronische Übertragung erfolgt auf Gefahr des Kunden. Dem Kunden ist bewusst, dass es bei der Übermittlung elektronischer Texte und sonstiger digitaler Dokumente gelegentlich zu Problemen kommen kann, insbesondere dann, wenn unterschiedliche Versionen eines Textverarbeitungs- oder Computersystems benutzt werden. Das betrifft zum Beispiel zerstörte Formatierungen / ein zerstörtes Layout, aber auch das Öffnen einer Datei kann im Extremfall unmöglich sein. Für eine fehlerhafte Übertragung der Dokumente übernimmt in-silico keine Haftung. Bei rechtzeitiger Anzeige dieser Problematik durch den Auftraggeber bietet in-silico immer eine Übermittlung der bearbeiteten Dokumente als PDF-Datei an, welche unabhängig von der Computerausstattung des Auftraggebers geöffnet werden kann. Weitergehende Hilfen erfolgen nur gegen Erstattung der anfallenden Kosten und werden durch in-silico nach Arbeitsstunden zu 25 € je angefangener halber Arbeitsstunde abgerechnet. Werden Arbeitsunterlagen durch den Kunden nicht rechtzeitig oder nicht vollständig zur Verfügung gestellt oder werden nachträglich Textänderungen in Auftrag gegeben oder andere Auftragsänderungen auf Wunsch des Kunden vorgenommen, verliert ein bereits vereinbartes Lieferdatum seine Gültigkeit und ist in-silico für diesen Zeitraum von seinen vertraglichen Verpflichtungen befreit. Es ist in-silico freigestellt, ein neues Lieferdatum anzubieten oder eine weitere Bearbeitung des Auftrages abzulehnen. In einem solchen Fall werden nur die bis dahin bearbeiteten Teile entsprechend den schriftlich vereinbarten Vertragsbedingungen abgerechnet. in-silico ist strikt um die Einhaltung vereinbarter Liefertermine bemüht. Wenn abzusehen ist, dass ein Auftrag seitens in-silico nicht bis zum vereinbarten Lieferdatum fertiggestellt werden kann, wird dies dem Auftraggeber umgehend mitgeteilt. Der Auftraggeber ist in einem solchen Fall berechtigt, eine angemessene Nachfrist zu setzen oder bei Verzögerungen von mehr als einer Woche durch eine formlose Erklärung vom Vertrag zurückzutreten. Weitergehende Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche, sind ausgeschlossen. in-silico wird im Fall des Rücktrittes vom Vertrag durch den Kunden lediglich bis dahin bearbeitete Teile des Auftrags berechnen. Stellt sich bei der Bearbeitung eines Auftrages heraus, dass der Aufwand wesentlich höher ist, als dies aufgrund der Angaben durch den Kunden bei Vertragsschluss zu erwarten war, ist in-silico berechtigt, dem Auftraggeber ein neues Angebot für den gesamten Auftrag zu erstellen. Lehnt der Auftraggeber das neue Angebot ab, ist in-silico berechtigt, die weitere Ausführung des Auftrages einzustellen und bis dahin erbrachte Leistungen zu den Bedingungen der bis dahin gültigen vertraglichen Vereinbarungen abzurechnen. Liefer- und Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt (als solche gelten Umstände und Vorkommnisse, die mit der Sorgfalt einer ordnungsgemäßen Betriebsführung nicht verhindert werden können) entbinden in-silico für die Zeit der Störung von den Vertragsverpflichtungen.
6. Zahlungsbedingungen
in-silico ist nach § 19 Abs. 1 UStG derzeit umsatzsteuerbefreit. Alle Preise und Zahlungsbedingungen werden bei Vertragsabschluss schriftlich vereinbart. Im Allgemeinen ist unmittelbar nach Vertragsabschluss durch den Kunden eine Anzahlung zu leisten, welche abhängig von der Auftragsart individuell bei Angebotserstellung durch in-silico ausgewiesen wird und durch Annahme dieses Angebots durch den Kunden als bindend anerkannt wird. in-silico wird mit der Bearbeitung des Auftrages erst nach Zahlungseingang der vereinbarten Anzahlung beginnen. Bei Lieferterminen von weniger als 7 Arbeitstagen ist der Nachweis des Zahlungsauftrages durch den Auftraggeber (Kontoauszug) auf das Konto der in-silico per E-Mail an in-silico zu übermitteln. Erst nach Eingang dieses Nachweises wird in-silico mit der Bearbeitung des Auftrags beginnen. Alternativ kann die Zahlungsweise PayPal gewählt werden, um eine Verzögerung bei der Bearbeitung des Auftrags zu vermeiden. Alle Rechnungen werden dem Kunden per E-Mail zugestellt. Leistungen sind unmittelbar nach Rechnungstellung ohne Abzug zahlbar. Für besonders umfangreiche Aufträge kann eine Ratenzahlung vereinbart werden. Für eingeräumte Zahlungsfristen findet das Datum des Zahlungseingangs Anwendung.
7. Zahlungsverzug
in-silico ist berechtigt, bei verspätetem Zahlungseingang Zinsen zu fordern. Der Zinssatz liegt für Privatpersonen bei 5 % über dem Basiszinssatz, für Gewerbekunden bei 8 % über dem zum Zeitpunkt der Forderung aktuellen Basiszinssatz. Mahnungen werden per E-Mail an eine bei in-silico bekannte Adresse des Auftraggebers geschickt. Für die erste Mahnung (Zahlungserinnerung) wird keine Bearbeitungsgebühr erhoben. Für die 2. und 3. Mahnung werden Mahnkosten in Höhe von 2,50 € je Mahnung fällig. Ob von diesem Recht seitens in-silico tatsächlich Gebrauch gemacht wird, hängt von der Verhaltensweise des Auftraggebers ab; insbesondere, ob der Auftraggeber nachvollziehbare Gründe für eine verspätete oder nicht erfolgte Zahlung nennen kann. Mit der dritten Mahnung endet das Mahnverfahren. Nach Ablauf der Zahlungsfrist wird das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet oder Strafanzeige erstattet. Erklärt der Auftragnehmer vorab seine Absicht, nicht oder nicht vollständig zu zahlen, wird nach einer angemessenen Frist von fünf Tagen zum vollständigen Ausgleich der Forderungen von in-silico Strafanzeige er-stattet. Bis zur vollständigen Zahlung bleiben vom Auftragnehmer erbrachte Leistungen vollständiges Eigentum von in-silico. Der Auftraggeber hat insbesondere bei Zahlungsverweigerung kein Recht, von den erbrachten Leistungen Gebrauch zu machen. In Verzug befindliche Kunden können von weiteren Dienstleistungen ausgeschlossen werden, auch wenn bereits ein entsprechender Vertrag abgeschlossen wurde.
8. Haftung und Beanstandungen
in-silico haftet nur bei nachweislichem Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, insgesamt jedoch nur bis zur Höhe des Rechnungsbetrages. Die Haftung für Mangelfolgeschäden wird ausgeschlossen. in-silico haftet nicht für Schäden oder Verzögerungen, die durch höhere Gewalt oder technische Störungen entstanden sind. Auch wird keine Haftung übernommen für Fehler oder Verzögerungen, die vom Kunden durch falsche, unvollständige oder nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellte Unterlagen verursacht werden. in-silico verpflichtet sich, alle Aufträge mit größter Sorgfalt auszuführen, sodass möglichst keine Fehler in Texten verbleiben und Daten in einwandfreier Form an den Kunden übermittelt werden. Eine Garantie für Fehlerfreiheit ist allerdings ausgeschlossen. Innerhalb von fünf Kalendertagen, nachdem die Unterlagen dem Kunden übermittelt wurden, kann dieser auf eventuell vorhandene Mängel hinweisen. An den beanstandeten Texten, Daten und anderen Dokumenten darf hierfür nichts geändert werden, da sonst der Gewährleistungsanspruch entfällt. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Einwendung, so gilt der Auftrag durch den Kunden als genehmigt. Kann nach Anzeige eines Mangels bei der Überprüfung der Leistung durch in-silico kein offensichtlicher Mangel festgestellt werden, so trägt der Kunde die Kosten der Prüfung. Hierfür wird ein Satz von 25 € je angefangener halber Stunde in Rechnung gestellt. Sind Mängel vorhanden und sind diese nicht völlig unerheblich, so ist der Kunde nach Gewährung einer angemessenen Nachfrist zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. in-silico verliert entsprechend der Bedeutung des Mangels im Verhältnis zur Gesamtdienstleistung (anteilig) Ihre Honoraransprüche. in-silico prüft nicht, ob der Auftraggeber Urheber- oder Verwertungsrechte an den ihr überlassenen Dokumenten oder Daten hat. Der Auftraggeber ist verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass er über notwendige Verwertungsrechte an den übermittelten Dokumenten oder Daten verfügt. in-silico haftet nicht für den Fall, dass übermittelte Dokumente Urheberrechte Dritter verletzen. Sollten berechtigte Zweifel auftauchen, ob der Auftraggeber diesbezüglich wahre Angaben gemacht hat, kann in-silico mit sofortiger Wirkung vom Vertrag zurücktreten, sofern der Auftraggeber nicht in angemessener Zeit Belege beibringt, die ihn zweifelsfrei als im Besitz von Urheber- oder Verwertungsrechten ausweisen. Der Auftraggeber haftet in diesem Fall für den in-silico entstandenen Schaden. Die bis dahin erbrachten Leistungen, mindestens jedoch 50% des vereinbarten Auftragsentgeltes sind in-silico zu vergüten. Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf Herausgabe der bis dahin von in-silico erbrachten Leistungen.
9. Datenschutz und Vertraulichkeitserklärung
in-silico sichert einen absolut vertraulichen Umgang mit kundenbezogenen Daten zu und wird weder übermittelte Dokumente noch durch Einblick in die Dokumente erlangtes Wissen oder Kenntnisse Dritten zugänglich machen. Diese Vertraulichkeitsverpflichtung hat auch über den Zeitraum der Bearbeitung hinaus auf unbestimmte Zeit Bestand. in-silico ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, Sicherungskopien der übermittelten Texte und Daten anzulegen und diese bis zum Ablauf eventueller Ansprüche des Kunden gegenüber in-silico aufzubewahren. Bei der Übermittlung von Dokumenten auf elektronischem Weg (E-Mail) ist es technisch möglich, dass Dritte Kenntnis vom Inhalt nehmen. Aus diesem Grund kann ein absoluter Schutz der Vertraulichkeit für diesen Kommunikationsweg nicht gewährleistet werden und übernimmt in-silico hierfür keine Haftung.
10. Schlussbestimmungen
Diese AGB sind in der jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung Bestandteil des Vertrages. Nebenvereinbarungen zu diesen AGB bedürfen stets der Schriftform. Für alle mit insilico geschlossenen Verträge, auch mit Kunden aus dem Ausland, gilt deutsches Recht. Erfüllungsort und Gerichtsstand von in-silico ist Hamburg. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder unvollständig sein, bleibt die Gültigkeit der anderen Bestimmungen davon unberührt.